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Kann denn nicht jeder Englisch?

So irrt sich der!

Gerade die Übersetzung aus dem Englischen oder ins Englische wird häufig unterschätzt und auch gerne einmal einem „Hobby-Übersetzer“ überlassen. Schließlich haben die meisten Deutschen in der Schule ein paar Jahre Englischunterricht genossen – und viele glauben daher, eine Übersetzung selbst erstellen zu können. Doch wie schrieb schon Wilhelm Busch so treffend? „Wenn einer, der mit Mühe kaum / Gekrochen ist auf einen Baum, / Schon meint, daß er ein Vogel wär, / So irrt sich der.“

 

Unzählige Beispiele unzulänglicher oder schlicht falscher Übersetzungen, die tagtäglich in allen Medien auftauchen beweisen aber, dass selbst bei vermeintlich einfachen Texten das Schulenglisch nicht ausreicht für eine korrekte und zugleich gut formulierte und wohlklingende Übersetzung. Hier sind jahrelange Erfahrung im Übersetzen gefragt und tiefgreifende Kenntnisse der Kulturen, in denen die Sprachen verwurzelt sind.

„Übersetzung ist nicht nur eine Frage der Worte: Es geht darum, eine ganze Kultur verständlich zu machen.“ (Anthony Burgess)

Pannenklassiker wie „Fußballventilatoren“ (fans) auf dem Willkommensschild eines englischen Hotels kann man noch mit einem Schmunzeln abtun – hier wurden ein paar einzelne Wörter wohl mit Wörterbuchhilfe übersetzt. Aber wie ist es zu erklären, dass man in Literatur und Medien oft haarsträubenden „Pannen“ begegnet, vom „Schildkrötenhals“ (turtleneck = Rollkragenpullover) bis zu „Pfennigrolle“ (penny roll = kleines Brötchen)?

Erstaunlicherweise bleiben solche Pannen oft unentdeckt, weil diejenigen, die die englische Sprache beherrschen, das Original lesen oder sehen, während diejenigen, die des Englischen unkundig sind, allenfalls über das merkwürdige Wort stolpern, ohne es sich aber (durch „Rückübersetzung“) erklären zu können. Auch Verlagslektoren lesen nicht beide Fassungen parallel, und in der Hektik der elektronischen Medien fehlen derartige Kontrollinstanzen oft vollständig.

 

Was zeichnet eine gute Übersetzung aus?